Erstens kommt es anders...
Donnerwetter: mittlerweile weit über 1.000 Sendungen moderiert. Klingt gut und macht riesigen Spaß. Aber wie kommt man eigentlich zum Fernsehen? Das werde ich von jungen Leuten oft gefragt. Und genauso oft muss ich antworten: keine Ahnung! Durch Zufall vielleicht?
Während meines Studiums hing am Sportfachbereich am schwarzen Brett ein Zettel. Sat.1 ran suchte Studenten, die am Wochenende aushelfen. Heißt: „schöne Bilder" archivieren, Hintergrundinfos für die Moderatoren raussuchen, usw.
Es folgte die Einladung zum knallharten Fußballtest und dann der heiß ersehnte Anruf: „Hallo Herr Schwesinger! Sie waren wirklich gut! Aber: Wir brauchen nur zehn Studenten. Sie sind Elfter geworden. Tut uns wirklich Leid!"
Alte Hitchcock-Weisheit: Erstes kommtes anders und zweitens als man denkt. Ein halbes Jahr später dann doch der Job. Der Bedarf war größer als gedacht, ich war drin in der Fernsehwelt. Zumindest ein ganz kleines bisschen.
Der Rest ist schnell erzählt, es ist die übliche Mischung aus Fleiß (viel), Talent ( _ ) und Glück (ein wenig). Oder auch: Redakteur, Casting, Co-Moderator, Moderator.
Zeit für ein großes „Danke!" an Ernst Huberty, der mir die Grundlagen des Moderierens beibrachte. Ganz besonders danke ich Jörg Wontorra, der mir zur richtigen Zeit genau die richtigen Hinweise gab und mir bis heute ein hervorragender Lehrmeister ist. Danke, Wonti!
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